Désirée Nosbusch: Schauspielerin und Regisseurin – Ehemann, Kinder, Karriere und Vermögen

Désirée Nosbusch gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten luxemburgischen Persönlichkeiten im deutschsprachigen Film und Fernsehen. Sie begann bereits als Kind beim Radio, wurde früh als Moderatorin bekannt und entwickelte sich später zur Schauspielerin, Produzentin und Regisseurin. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt sie in den vergangenen Jahren durch Produktionen wie „Bad Banks“, „Der Irland-Krimi“, „Sisi“ und „Conti“.

Auch ihr Privatleben weckt regelmäßig Interesse. Häufig gesucht werden Fragen nach Désirée Nosbuschs Ehemann, ihren Kindern, ihrer Tochter, ihrem Alter und ihrem Vermögen. Öffentlich bestätigt ist unter anderem, dass sie zwei erwachsene Kinder hat und seit 2018 mit dem Kameramann Tom Alexander Bierbaumer verheiratet ist.

2026 steht Nosbusch weiterhin vor und hinter der Kamera. Im März erhielt sie den Ehren-Jupiter für ihr Lebenswerk; zudem ist sie im neuen Fernsehfilm „Eine Nacht in Bangkok“ an der Seite von Matthias Brandt zu sehen.

Vom Radio Luxemburg auf die große europäische Bühne

Der ungewöhnlichste Teil von Désirée Nosbuschs Geschichte beginnt lange vor ihren bekannten Filmrollen. Sie startete bereits mit zwölf Jahren als Moderatorin einer Jugendsendung bei Radio Luxemburg. Wenige Jahre später gehörte sie damit zu einer Generation junger Fernsehgesichter, die einem breiten europäischen Publikum bekannt wurden. Das Luxembourg City Film Festival bestätigt ihren Karrierestart beim Radio im Alter von zwölf Jahren.

Ein besonders prägender Auftritt folgte 1984. Mit gerade einmal 19 Jahren moderierte Nosbusch den Eurovision Song Contest in Luxemburg. Sie führte mehrsprachig durch die Veranstaltung – ein früher Hinweis darauf, wie stark ihre internationale Herkunft und ihre Sprachkenntnisse ihre Laufbahn prägen würden.

Aus dem ehemaligen Kinder- und Jugendstar entwickelte sich später eine Schauspielerin, die zunehmend komplexere Rollen übernahm. Jahrzehnte nach ihren ersten Moderationen sorgte insbesondere ihre Darstellung der Christelle Leblanc in der Finanzserie „Bad Banks“ erneut für große Aufmerksamkeit.

Steckbrief

MerkmalAngabe
Vollständiger NameDésirée Nosbusch
Geburtsdatum14. Januar 1965
Alter61 Jahre (Stand September 2026)
GeburtsortEsch-sur-Alzette, Luxemburg
NationalitätLuxemburgisch
BerufSchauspielerin, Moderatorin, Regisseurin und Produzentin
HerkunftLuxemburgisch-italienische Familie
Größe170 cm
AusbildungSchauspielausbildung am HB Studio in New York
Bekannt für„Bad Banks“, „Der Irland-Krimi“, „Sisi“, Eurovision Song Contest 1984
EhemannTom Alexander Bierbaumer
KinderZwei – ein Sohn und eine Tochter
Agenturdie agenten GmbH

Geburtsdaten und Herkunft werden unter anderem von Munzinger dokumentiert; ihre aktuelle Agentur führt Nosbusch als luxemburgische Schauspielerin mit einer Körpergröße von 170 Zentimetern und nennt das HB Studio in New York als Teil ihrer Ausbildung.

Luxemburgisch-italienische Wurzeln prägten ihre Kindheit

Désirée Nosbusch wurde am 14. Januar 1965 in Esch-sur-Alzette geboren. Ihr Vater war Luxemburger und arbeitete als Lkw-Fahrer, ihre Mutter stammt aus Italien und arbeitete als Schneiderin. Nosbusch wuchs außerdem mit einem jüngeren Bruder auf. Da ihre Eltern viel arbeiteten, übernahm sie nach Angaben von Munzinger schon früh Verantwortung innerhalb der Familie.

Ihre Verbindung zu Luxemburg und Italien ist bis heute ein sichtbarer Bestandteil ihrer öffentlichen Biografie. In einem Interview von 2026 sprach sie auch über ihre inzwischen ältere Mutter und darüber, wie wichtig die Nähe zur Familie für sie geworden sei. Ihre Mutter lebt demnach im Haus von Nosbuschs Bruder.

Nosbuschs Mehrsprachigkeit passt zu diesem internationalen Hintergrund. Ihre Agentur führt Luxemburgisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch als Sprachen auf.

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Mit zwölf am Mikrofon, mit 19 beim Eurovision Song Contest

Der Einstieg in die Medienbranche erfolgte ungewöhnlich früh. 1977 begann Nosbusch bei Radio Luxemburg. Schon als Jugendliche arbeitete sie nicht nur beim Radio, sondern zunehmend auch im Fernsehen.

Parallel entwickelte sie ihr Interesse an der Schauspielerei weiter. Ihre heutige Agentur nennt eine Ausbildung am renommierten HB Studio in New York, unter anderem bei Herbert Berghof, Uta Hagen und William Hickey.

Der Eurovision Song Contest 1984 wurde zu einem der international sichtbarsten frühen Momente ihrer Laufbahn. Die damals 19-jährige Luxemburgerin moderierte die Veranstaltung am 5. Mai 1984 in Luxemburg.

Diese Phase zeigt, warum Nosbuschs Karriere kaum auf einen einzigen Beruf reduziert werden kann: Sie war früh Moderatorin, arbeitete gleichzeitig als Schauspielerin und wandte sich später zusätzlich Filmproduktion und Regie zu.

„Bad Banks“ wird zum wichtigen Karriere-Meilenstein

Einen besonders starken neuen Karriereschub erhielt Désirée Nosbusch viele Jahre später durch die deutsch-luxemburgische Finanzthriller-Serie „Bad Banks“.

Nosbusch spielte darin Christelle Leblanc, während Paula Beer die junge Investmentbankerin Jana Liekam verkörperte. Die Serie entwickelte sich sowohl bei Kritikern als auch bei Preisjurys zu einem Erfolg. Für Nosbusch wurde die Rolle zu einer ihrer wichtigsten neueren Arbeiten.

2018 zeichnete die Deutsche Akademie für Fernsehen sie in der Kategorie Schauspielerin – Nebenrolle aus. 2019 folgte eine Nominierung beim Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin. Auch beim Grimme-Preis wurde ihre Darstellung im Zusammenhang mit der ausgezeichneten Serie ausdrücklich gewürdigt.

„Bad Banks“ trug damit entscheidend dazu bei, Nosbusch einer jüngeren Generation von Serienpublikum neu vorzustellen.

Danach folgten weitere prominente Rollen. Im historischen Serienformat „Sisi“ spielte sie Erzherzogin Sophie. Für ihre Leistungen in „Süßer Rausch“, „Conti“ und der zweiten „Sisi“-Staffel wurde sie 2023 erneut für den Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin nominiert.

Als Cathrin Blake prägt sie „Der Irland-Krimi“

Eine weitere Rolle, die inzwischen eng mit Désirée Nosbusch verbunden ist, ist die Kriminalpsychologin Cathrin Blake in der ARD-Reihe „Der Irland-Krimi“.

Die in und um Galway angesiedelten Filme verbinden klassische Kriminalfälle mit persönlichen Konflikten ihrer Hauptfigur. Auch 2026 wurden neue Fälle mit Nosbusch ausgestrahlt.

Damit gehört „Der Irland-Krimi“ zu den langfristigsten aktuellen Projekten ihrer Schauspielkarriere.

Gleichzeitig zeigen Rollen wie Christelle Leblanc, Cathrin Blake oder Erzherzogin Sophie, dass Nosbusch in ihrer späteren Karriere zunehmend Figuren spielt, die Autorität, Widersprüche und persönliche Brüche miteinander verbinden.

Von der Schauspielerei zur Regie und Filmproduktion

Désirée Nosbuschs Laufbahn findet nicht nur vor der Kamera statt. Sie arbeitet auch als Regisseurin und Produzentin.

Ihr Kurzfilm „Ice Cream Sundae“ mit Tippi Hedren erhielt unter anderem Auszeichnungen beim WorldFest Houston sowie beim Fargo Film Festival. Das Luxembourg City Film Festival führt diese Arbeit als wichtigen Teil ihrer Regiekarriere auf.

Zusammen mit der Produzentin Alexandra Hoesdorff gründete Nosbusch außerdem die luxemburgische Produktionsfirma Deal Productions. Das Unternehmen entwickelt und produziert internationale Film- und Fernsehprojekte.

Ein besonderer Schritt folgte mit „Poison“. Der Film basiert auf einem Stück der niederländischen Autorin Lot Vekemans und besetzt die Hauptrollen mit Tim Roth und Trine Dyrholm. Für Nosbusch war „Poison“ das Spielfilmdebüt als Regisseurin.

Damit hat sich ihr berufliches Profil deutlich erweitert: Aus der früheren Radio- und Fernsehmoderatorin wurde im Laufe der Jahrzehnte eine Schauspielerin, Produzentin und Filmemacherin.

Désirée Nosbusch: Ehemann, Kinder und Tochter – was ist bestätigt?

Auch Fragen wie „Wer ist der Ehemann von Désirée Nosbusch?“ oder „Hat Désirée Nosbusch Kinder?“ werden häufig gesucht.

Ihr heutiger Ehemann ist der Kameramann Tom Alexander Bierbaumer. Das Paar heiratete 2018. Aktuelle Porträts und Branchenprofile führen die Ehe weiterhin entsprechend.

Zuvor war Nosbusch mit dem österreichischen Filmkomponisten und Produzenten Harald Kloser verheiratet. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder: ein Sohn und eine Tochter.

Ihre Tochter heißt Luka Kloser. Mutter und Tochter traten beispielsweise 2021 gemeinsam bei der Münchner Premiere von „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ auf.

Aktuelle Prominentenprofile nennen außerdem Noah-Lennon Kloser als ihren Sohn. Beide Kinder sind inzwischen erwachsen.

Nosbusch hält viele Details ihres Familienlebens dennoch vergleichsweise privat. Entsprechend sollte zwischen bestätigten Familienangaben und Spekulationen aus Promi-Portalen unterschieden werden.

Wie hoch ist das Vermögen von Désirée Nosbusch?

Zum Vermögen von Désirée Nosbusch kursieren im Internet verschiedene Schätzungen. Eine belastbare, öffentlich belegte Zahl gibt es jedoch nicht.

Weder ihre offizielle Agenturbiografie noch seriöse Branchenquellen veröffentlichen Angaben zu einem persönlichen Nettovermögen. Bekannt ist lediglich, dass Nosbusch seit Jahrzehnten als Moderatorin und Schauspielerin arbeitet und zusätzlich als Produzentin und Mitgründerin von Deal Productions tätig ist. Daraus lässt sich jedoch kein seriöses persönliches Vermögen berechnen.

Angaben wie „Désirée Nosbusch Vermögen: X Millionen Euro“, die ohne nachvollziehbare Finanzunterlagen oder Aussagen der Schauspielerin veröffentlicht werden, sollten deshalb nicht als bestätigte Fakten übernommen werden.

Was Désirée Nosbusch 2026 macht

Auch mit 61 Jahren ist Désirée Nosbusch beruflich weiterhin sehr aktiv.

Am 19. März 2026 wurde sie beim Jupiter Award mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Burda begründete die Ehrung mit ihrer über Jahrzehnte gewachsenen Karriere zwischen Kindermoderation, Schauspiel und Regie.

Ein weiteres aktuelles Projekt ist der Fernsehfilm „Eine Nacht in Bangkok“ von Regisseur Rainer Kaufmann. Nosbusch spielt darin Katharina, während Matthias Brandt ihren von ihr getrennt lebenden Ehemann Hektor verkörpert. Nachdem die gemeinsame Tochter Lilith, gespielt von Clara Vogt, in Untersuchungshaft gerät, müssen die Eltern wieder zusammenarbeiten. Die Ausstrahlung im Ersten ist für den 23. September 2026 um 20:15 Uhr angekündigt.

Auch ihre Tätigkeit als Produzentin bleibt bestehen: Deal Productions führt Nosbusch aktuell als Produzentin, Regisseurin und Schauspielerin im Team.

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Häufige Fragen zu Désirée Nosbusch

Wie alt ist Désirée Nosbusch?

Désirée Nosbusch wurde am 14. Januar 1965 geboren und ist im September 2026 61 Jahre alt.

Wer ist der Ehemann von Désirée Nosbusch?

Sie ist seit 2018 mit dem Kameramann Tom Alexander Bierbaumer verheiratet.

Hat Désirée Nosbusch Kinder?

Ja. Aus ihrer früheren Ehe mit Harald Kloser hat sie zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.

Wer ist die Tochter von Désirée Nosbusch?

Ihre Tochter heißt Luka Kloser. Beide sind auch bereits gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen aufgetreten.

Wie hoch ist Désirée Nosbuschs Vermögen?

Eine verlässliche und öffentlich bestätigte Summe zu ihrem Nettovermögen existiert nicht. Online-Schätzungen sollten daher nicht mit nachgewiesenen Finanzdaten verwechselt werden.

Woher kommt Désirée Nosbusch?

Sie wurde in Esch-sur-Alzette in Luxemburg geboren. Ihr Vater war Luxemburger, ihre Mutter stammt aus Italien.

Wofür ist Désirée Nosbusch heute besonders bekannt?

Neben ihrer frühen Karriere als Moderatorin ist sie heute vor allem für Schauspielrollen in „Bad Banks“, „Der Irland-Krimi“, „Sisi“ und „Conti“ sowie für ihre Arbeit als Regisseurin und Produzentin bekannt.

Désirée Nosbuschs öffentliche Laufbahn umfasst inzwischen fast fünf Jahrzehnte. Gerade diese ungewöhnliche Entwicklung – vom zwölfjährigen Radiotalent über internationale Moderationen bis zur preisgekrönten Schauspielerin und Spielfilmregisseurin – erklärt, warum ihr Name weiterhin stark gesucht wird.

Dabei sind zentrale Fakten zu Alter, Herkunft, Ehemann, Kindern, Tochter und beruflicher Laufbahn gut dokumentiert. Bei Themen wie ihrem persönlichen Vermögen fehlen dagegen belastbare öffentliche Zahlen. 2026 bleibt sie sowohl durch neue Schauspielprojekte als auch durch die Würdigung ihres Lebenswerks eine relevante Persönlichkeit des europäischen Film- und Fernsehgeschäfts.

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